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Kostenlos und sicher suchen: DuckDuckGo verzeichnet rapiden Zulauf

Saki Athanassios Danoglidis
#datenschutz #duckduckgo #Netzpolitik

Die Debatte um die Internet-Spionagemethoden US-amerikanischer und britischer Geheimdienste ist noch im vollen Gange. Während sich die deutsche Bundesregierung in Diplomatie übt, sucht die Netzgemeinde nach Alternativen, mit denen sie unbemerkt und abhörsicher durch das Netz surfen können.

DuckDuckGo.com ist ein Suchmaschinendienst, der sich laut eigener Aussage dem Datenschutz seiner User verschrieben hat (ausführlicher Bericht über DuckDuckGo.com). Seit Bekanntwerden der Abhörpraktiken der Geheimdienste NSA und CIA, Anfang Juni stiegen die Nutzerzahlen sprunghaft an. Verzeichnete DuckDuckGo.com am 9. Juni noch 1,82 Millionen direkte Zugriffe, sprang diese Zahl am 9. Juli bereits auf 3,2 Millionen.

Diese Entwicklung zeigt, dass sich die Online-Community nicht auf halbgare Aussagen der aus der Regierung verlässt, sondern sich selbst zu helfen weiß. Online. Dienstleister, die derzeit den Datenschutz ihrer User zu zum wesentlichen Bestandteil Ihres Konzepts machen, haben also sehr gute Chancen. Wir sind gespannt welche Seitenbetreiber diesem Vorbild folgen werden.

Über den Autor
Saki Athanassios Danoglidis
Saki Athanassios Danoglidis arbeitet seit 2011 als Redakteur bei S&S Media und leitet das Startup-Ressort bei webmagazin.de. Als Reporter berichtet er vor Ort aus der Berliner Startup-Szene.
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