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Pinterest für Unternehmen – so geht's!

Andreas Bersch
#pinterest #social media marketing
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© Shutterstock / scyther5

Infolge der starken Zuwächse bei den Nutzerzahlen, entdecken auch in Deutschland immer mehr Unternehmen die Plattform Pinterest für das Marketing. Allem voran Marken aus den Bereichen Fashion, Lifestyle, Beauty sowie eCommerce Anbieter. Im Vordergrund steht zu recht für viele der Referral Traffic, denn hier nimmt Pinterest nach Facebook unangefochten die Nummer 2 ein, wie eine aktuelle Studie von Shareaholic zeigte.  

Pinterest Board für Unternehmen

Unternehmen und Marken richten auf Pinterest ein Unternehmensprofil ein und bespielen dort eigene Boards (Pinnwände) mit Bildern oder Videos. Dies erfolgt entweder mit Bildern von der eigenen Webseite oder mit externen Bilden via upload. Die Aufteilung der Boards folgt z.B. dem Produktportfolio. Für jedes Board kann ein Cover-Bild festgelegt werden. Wie bei Facebook gilt aber auch bei Pinterest: Das Unternehmensprofil selbst wird nicht so oft aufgerufen. Im Mittelpunkt des Userinteresses stehen die Bilder, die im Stream der Nutzer auflaufen.

Screenshot: http://de.pinterest.com/shiseidogermany/

Screenshot: de.pinterest.com/shiseidogermany/

Wichtiger als die perfekte Gestaltung des Unternehmensprofils ist daher auch das saubere Anlegen der Bilder, denn über diese entsteht Reichweite auf Pinterest. Hierbei wird jedes in die Boards eingefügte Bild (oder Video) mit Text und idealerweise hashtags versehen und enthält die URL zur Markenwebseite. 

Reichweite durch Repins

Wenn Nutzer dem gesamten Unternehmensprofil oder ausgewählten Boards folgen, werden die Bilder im Stream des Nutzers ausgegeben. Unternehmen müssen daher Follower für das eigene Profil gewinnen. Dabei kommt der eigenen Webseite große Bedeutung zu. Denn anders als etwa bei Facebook werden die Bilder nicht nur auf der Plattform selbst geteilt, sondern auch von der eigenen Webseite „gepinnt“. Reichweite entsteht dann durch Repins auf der Pinterest Plattform.

Marken und Unternehmen müssen daher die eigene Webseite optimieren und dort vor allem Bildmaterial in den Vordergrund stellen, das Nutzer gerne pinnen. Da ein großer Teil der Webseitenbesucher schon Kunden oder Anhänger der eigenen Marke sein werden, entsteht so unmittelbare digitale Mundpropaganda. Und die Empfehlung eines zufriedenen Kunden ist immer wertvoller, als die eines gekauften Gewinnspielfans.

Screenshot: Pinterest

Screenshot: de.pinterest.com 

Für die Optimierung der Webseite stellt Pinterest übrigens fertige Widgets zur Verfügung, so dass z.B. auch eine komplette Pinnwand in die eigene Webseite einfügen werden kann.

Follower durch Community Management und Hashtags 

Der Reichweitenaufbau ist durch begleitendes Community Management zu unterstützen, etwa indem das Unternehmensprofil selbst Bilder von anderen reichweitenstarken Boards repinnt. Auch der Einsatz von hashtags stützt den Aufbau von Reichweite. Über die Reichweite einzelner Bilder werden dann auch neue Follower für das Unternehmensprofil gewonnen.

Anzeigen und Promoted Pins

In absehbarer Zeit werden Unternehmen auch Anzeigen in Form von Promoted Pins schalten können und sich so Reichweite im Newsfeed der Kernzielgruppen kaufen können. Ohne Anzeigen kann der Reichweitenaufbau aber durch spezifische Pinterest Gewinnspiele unterstützt werden. Hierbei sind die Guidelines von Pinterest zu beachten.

Analyse-Tool: Pinterest Analytics

Für Unternehmensprofile stehen mit den Pinterest Analytics Auswertungen für das Unternehmensprofil (Zahl der Pins und Repins), demographischen Daten der eigenen Follower sowie Nutzungszahlen zur Verfügung. Die Nutzungszahlen weisen z.B. die Zahl der Besucher aus, die von Pinterest auf die eigene Webseite kommen.

Einen fundierten Einstieg in das Thema bietet der Leitfaden Pinterest Marketing von Futurebiz.

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Wer sich tiefer in das Thema Pinterest Marketing sowie Instagram für Unternehmen einarbeiten möchte, kann dies in den Workshops von Futurebiz. Leser des Webmagazin erhalten mit dem Promotioncode webmagazin14 einen Rabatt von 10% auf die Teilnehmergebühr. Agenda, Termine und Anmeldung auf  http://www.futurebiz.de/workshops

Aufmacherbild: mosaic with pictures image of different places and landscapes, shoot by myself, snapshots uploaded to social networking services via Shutterstock  / Urheberrecht: scyther5

Über den Autor
Andreas Bersch

Andreas Bersch

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Andreas Bersch ist Geschäftsführer der Agentur BRANDPUNKT. Mit dem Blog futurebiz.de ist er außerdem in Deutschland ein angesehener Experte für Digitales Marketing. Sein Wissen im Bereich Social Media Marketing und Social Commerce bringt er regelmäßig durch Vorträge auf Fachkonferenzen sowie unternehmensinternen Workshops und Schulungen ein.  Autorenbild: © BRANDPUNKT
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