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Samsung Galaxy S3 offiziell vorgestellt

admin
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Gestern war es soweit, Samsung hat in London sein neues
Flaggschiff, das Galaxy S3 der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Im
Vergleich zu seinem Vorgänger ist das S3 mit 136,6 x 70,6 x 8,55
Millimeter deutlich größer. Das liegt vor allem am 4,8 Zoll
großen HD Super AMOLED-Display (Gorilla Glass 2) mit einer
Auflösung von 1,280 x 720 Pixeln und einer Pixeldichte von 306
ppi. 

Prozessor, Grafik und Speicher

Unter der Haube des S3 schuftet ein Quadcore Exynos 4412
Prozessor mit einer Taktung von 1,4 GHz. Die eingebaute Mali-400MP
GPU soll im Vergleich zum S2 für eine um 65 Prozent schnellere
Grafik-Performance sorgen. Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GB RAM.
Das Samsung Galaxy S3 ist in drei Speicherausführungen mit 16, 32
und 64 GB erhältlich. Der Speicherplatz kann mit einer
micro-SD-Karte erweitert werden.

Kamera

Die Frontkamera hat eine Auflösung von 1,9 Megapixeln und nimmt
Videos mit 720p auf. Wie beim Galaxy S2 hat auch der Nachfolger auf
der Rückseite eine 8 Megapixel Kamera an Bord, mit der auch Videos
in Full-HD (1080p) gedreht werden können. Im Vorfeld war über eine
12-MP-Kamera spekuliert worden, doch statt neuen Sensoren
konzentriert sich Samsung in puncto Fotos lieber zusätzliche
Software-Features, darunter die Möglichkeit Scrennshots in
Videoaufnahmen zu machen, eine Serienbild-Funktion mit sechs
Einzelbildern pro Sekunde und bis zu 20 Aufnahmen in Folge sowie
einen Best Photo Modus, der acht Bilder in Folge aufnimmt und dem
Benutzer die beste Aufnahme vorschlägt.

Akku

Beim Akku hat Samsung beim neuen Galaxy S-Modell noch eine
Schippe draufgelegt. Die Kapazität des Galaxy S3 beträgt 2.100 mAh,
genauso viel wie beim HTC One X, dass bei normaler Nutzung auf eine
Akkulaufzeit von 10-12 Stunden kommt.

Software und neue Features

Wie nicht anders zu erwarten war, kommt als Betriebssystem
Android 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich zum Einsatz.

Ein interessantes neues Feature ist Smart Stay, bei dem das Display nicht ausgeht,
solange es betrachtet wird. Ebenfalls an Bord ist Direct Call: Ist die Funktion aktiviert
und man wählt einen Kontakt aus dem Telefonbuch aus und hält sich
anschließend das Telefon ans Ohr, ruft das Galaxy S3 automatisch
die Telefonnummer an. Darüber hinaus soll die Sprachsteuerung
S-Voice ein bisschen Siri-Zauber versprühen. So
lassen sich Alarmzeiten einstellen, Fotos auf Kommando schießen
oder Gespräche per Sprachbefehl annehmen.

Die Funktion S Beam soll es erlauben zwischen zwei Galaxy S3 große
Dateien mit hoher Geschwindigkeit auszutauschen. Dabei wird per NFC
eine Wi-Fi-Direktverbindung aufgebaut. Samsung selbst gibt für den
Transfer von einem Gigabyte eine Zeit von drei Minuten an.

Konnektivität

Hier wartet das Samsung Galaxy S3 mit folgendem auf: NFC,
Wi-Fi-Direktverbindung, Wi-Fi-Hotspot, Bluetooth 4.0, DLNA, HSPA+
(mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 21 MBit/s), WLAN (802.11
a/b/g/n), DLNA und einem MHL-kompatiblen USB-Anschluss. Eine
Geräteversion mit LTE ist laut Samsung nur in ausgewählten Ländern
erhältlich – hierzulande kommt das Samsung Galaxy S3 Ende Mai ohne
LTE in die Läden und kostet um die 590 Euro.

Via Samsung Mobile

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