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"Marylin Monroe ausbuddeln" – USA-Einreise wegen Scherz-Tweets verweigert

admin
#twitter

Was haben sich Leigh van Bryan (26) und seine Begleiterin Emily Bunting (24) nicht auf ihren USA-Urlaub gefreut: Im jugendlichen Übermut twitterten sie Wochen vor ihrer Abreise: “Wir werden Marylin Monroe ausbuddeln” und “Wir werden die USA zerstören”.

Uncle Sam hat aber für derart Twitter-Quatsch scheinbar keinen Sinn und so kam es, dass amerikanische Grenzbeamte auf die beiden Reisenden aufmerksam wurden: Angeblich sollen die Behörden vorab das Internet mit gefakten Facebook- und Twitter-Accounts nach Reizwörtern wie zum Beispiel “illegal imigrant” durchsucht haben.

So staunten die beiden Urlauber am Flughafen von Los Angeles nicht schlecht, als sie von den staatlichen Heimatschützern gleich nach ihrer Ankunft in Empfang genommen wurden. Es folgten stundenlange Verhöre über etwaige Terrorpläne, außerdem sollen Grenzbeamten die Reisetaschen der Briten nach Spaten und Schaufeln durchsucht haben.

Statt Erinnerungsfotos an Frau Monroes Grab, gab es dann für Emily und Bryan eine Runde Flughafen-Knast – sie machten dabei Urlaubsbekanntschaft mit mexikanischen Drogenkurieren und anderen Kriminellen. Sollten die beiden in Zukunft einen neuen USA-Trip planen wollen, dann werden sie vorher ein extra Visum beantragen müssen, weil sie nun auf einer Art schwarzen Einreise-Liste für die USA stehen.

Obwohl diese kuriose Geschichte für Außenstehende durchaus lustig klingen mag – führt sie doch uns vor Augen, dass Tweets nicht nur von einer anonymen Masse, sondern auch von Uncle Sam und Big Brother gelesen werden.

Via Huffington Post

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