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iOS 6: Wofür gibt es eigentlich Passbook?

admin
#passbook

Passbook ist eine der neuen Apps, die unter iOS 6 neu hinzugekommen sind. Laut Apple dient die Anwendung der Speicherung von Bord-, Kino- und Kundenkarten sowie Coupons und Geschenkgutscheinen. Das Innovative daran sind sowohl die automatische Aktualisierung als auch die Zeit- und ortsbasierten Funktionen, die zukünftig für mehr Transparenz im Coupon- und Kartendschungel sorgen sollen. Aber wie funktioniert das Ganze und gibt es überhaupt schon Anbieter, die den Service unterstützen?

Diese Frage beschäftigt derzeit viele: Via reddit hat sich nun ein iOS-Entwickler zur Passbook App geäußert und bringt Licht ins Dunkel. Vor allem geht er auf die Verwirrung ein, die der App Store Link innerhalb Passbooks stiftet. Dieser hat nämlich nicht den Zweck, Bordkarten, Coupons und dergleichen herunterzuladen, sondern wird einfach eingeblendet, um Nutzer zu Anbietern weiterzuleiten, die bereits mit dem Passbook Service interagieren. Guter Wille also, der von vielen falsch verstanden wird, denn es ist ebenfalls möglich, geeignete Dateien manuell in Passbook zu speichern – auch direkt über Safari.

Was sind Passbook-Dateien?

Bei einer Passbook-Datei handelt es sich laut dem Entwickler um ein gewöhliches Zip-File, das Grafiken und Daten enthält. Diese sind vergleichbar mit den QR-Codes, die man schon jetzt teilweise als Bordkarte zugeschickt bekommt und beim Einchecken vorzeigen kann. Passbook sorgt zukünftig dafür, dass das jeweilige Passbook-File zum richtigen Zeitpunkt oder am richtigen Ort bereits im Lockscreen angezeigt wird. Sollten die Ortungsdienste jedoch mal spinnen oder deaktiviert sein, kann man die gesammelten Files natürlich auch in der Passbook-App wiederfinden.

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