Magazin für digitale Arbeit & Kultur
Social

Auch Politiker haben peinliche Facebook-Freunde

admin
#facebook

Der CDU-Abgeordneten Erika Steinbach unterlief kürzlich ein peinlicher Internet-Patzer: Ausgerechnet in Zeiten, in denen wieder viele Politiker lautstark ein Verbot der rechtsextremen NPD fordern, befreundet sich Frau Steinbach – angeblich aus Versehen – via Facebook mit dem NPD-Politiker Thorsten Thomsen. Als der Christdemokratin der peinliche Facebook-Freund auffiel, warf sie ihn umgehend aus ihrer Freundesliste.

Es ist ein typisches Facebook-Problem: Je mehr Freunde sich zum eigenen Facebook-Profil dazugesellen, desto mehr Freundesfreunde klopfen an die Profilpforte und bitten um Einlass. Um niemanden vor den Kopf zu stoßen, bestätigt man dann eine Anfrage nach der anderen. Schnell verliert man den Überblick, wen man von woher kennt – ein Teufelskreis! Und plötzlich ist man mit Leuten befreundet, um die man auf der Straße einen großen Bogen machen würde.

Im Fall von Frau Steinbach, eine Berufspolitikerin, die Facebook für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzt, ist ein solcher Patzer allerdings nicht nur peinlich, sondern fahrlässig. Steht man derart in der Öffentlichkeit, sollte man jede – wirklich jede – Freundschaftsanfrage genau prüfen. Und scheinbar akzeptiert Frau Steinbach ja auch sonst nicht jede Anfrage, wie die überschaubare Anzahl ihrer Facebook-Freunde vermuten lässt: Sie ist mit 281 Personen befreundet (Stand 10:43 Uhr, 19.1.2012).

Über den Autor
Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>