Bitterbös: Apple-Fanboy vergleicht Kindle Fire mit iPad 2

Christoph Ebert

In Deutschland ist das Amazon-Tablet Kindle Fire noch gar nicht erhältlich, doch auch hierzulande ist das in den USA für schlappe 200 Dollar erhältliche Gerät bei vielen potenziellen Tablet-Käufern auf großes Interesse gestoßen.

Auch wir haben das Kindle Fire schon einmal genau unter die Lupe genommen. Unser Fazit: Derzeit kann man hierzulande mit dem Kindle Fire nur wenig anfangen, da faktisch kein Content genutzt werden kann.Und auch unter technischen Aspekten unterliegt das Kindle Fire der Konkurrenz in Form von iPad 2 und Samsung Galaxy Tab 10.1 klar. 

Hinzu kommt, dass laut einem Bericht der New York Times das Amazon-Tablet viele Early-Adopters verärgert hat. Angeblich wird Amazon derzeit mit jeder Menge Beschwerden und Geräte-Rückgaben konfrontiert. Angesichts massiver Beschwerden hat Amazon ein Over-the-Air-Update in Aussicht gestellt, das Verbesserungen bei der Performance und der Multitouch-Bedienung bringen soll.

Jetzt hat auch der Erfinder von InstapaperMarco Arment, seinen Senf zum Kindle Fire dazugegeben und ihn anhand einer eigenen Checkliste mit dem iPad 2 verglichen. Dazu angespornt wurde er durch einen Vergleich zwischen den beiden Tablets auf Amazon.com. Da Arment leidenschaftlicher Web- und vor allem iOS-Entwickler ist, hat mancher bereits an dieser Stelle eine grobe Vorstellung, wohin Arments Analyse geht: Es ist eine bitterböser Verriss des Kindle Fire, den man aufgrund seiner subjektiven Natur aber nicht zu ernst nehmen sollte - vor allem vor dem Hintergrund, dass Arment keinen Hehl aus seiner Sympathie für Apple macht.

Arment kritisiert unter anderem die mangelnde Stabilität und teils schwerfällige Benutzerführung des auf Android basierenden Betriebssystems, die geringe Zahl der erhältlichen Apps, die Nicht-Verfügbarkeit von 3G-Modellen und die häufige, versehentliche Betätigen des Ausschalt-Knopfs. 

Hier die komplette Tabelle (via marco.org):

Kommentare

Ihr Kommentar zum Thema

Zum Seitenanfang