Apple wegen Preistreiberei bei E-Books angeklagt

Athanassios Danoglidis

US-Wettbewerbshüter haben gegen Apple und fünf große Verlage ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Der Vorwurf einer Kartellbildung mit geheimen Preisabsprachen steht im Raum. Diese hätten dazu geführt, dass die Preise für E-Books künstlich in die Höhe getrieben wurden, so die Kartellbehörde. Gestern sagte der Us-Justizminister Eric Holder:

As a result of this alleged conspiracy, we believe that consumers paid millions of dollars more for some of the most popular titles.

Mit dem neuen iPad wurde auch ein neues Preissystem eingeführt. Damit können Verlage die Preise für E-Books selbst bestimmen, Apple kassiert bei jedem Verkauf 30 Prozent. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, drohen allen Beteiligten empfindliche Geldstrafen. Die großen Verlierer dieser Preispolitik sind dann die Endverbraucher.

Durch die neuen Deals zwischen den Verlagen und Apple musste Amazon seine Preispolitik an die höheren E-Book-Preise anpassen und die Verträge mit den Anbietern neu aushandeln. Damit wäre Amazon ebenfalls ein Opfer eines E-Book Kartells.

Via The Wall Street Journal

Kommentare

Ihr Kommentar zum Thema

Zum Seitenanfang