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Wurm Koobface treibt weiterhin sein Unwesen

admin
#Computerwurm

Der 2008 bekannt gewordene Computerwurm Koobface – ein Anagramm zu Facebook – weicht Abwehrmaßnahmen immer besser aus. User von sozialen Netzwerken werden von Koobface auf bösartige Seiten weitergeleitet, wo sie dann von den Internet-Banditen ausgenommen werden (wir berichteten erstmals 2008 über den Wurm).

Laut Trend Micro hat der Computerwurm seine webverteilte Infrastruktur verbessert. Sicherheitsexperten fällt es damit immer schwerer, die Internet-Betrüger zu bekämpfen. Deshalb wird das Schadenspotenzial von Koobface gefährlicher eingestuft als je zuvor. Außerdem wurde jetzt bekannt, dass 2011 ein Koobface-Server zwischenzeitlich auch in Deutschland stationiert war. Trend Micro hat die Funktionsweise der neuesten Koobface-Infrastruktur in seinem neuesten Forschungsbericht analysiert und beschrieben.

Bleibt zu hoffen, dass social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärfen, um automatisierte Interaktionen zwischen Befehls- und Kontrollservern der Betrüger mit der eigenen Plattform besser abzuwehren.

Und was können wir User tun? Weil man es den betrügerischen Seiten nicht wirklich ansieht, bleibt uns nichts anderes übrig, als an den Sicherheitseinstellungen im Browser zu drehen, sodass nur noch vertrauenswürdige Seiten eingebettete Javascripte ausführen können.

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