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Ü40 Party auf Facebook und Co. [Studie]

Astrid Spier
#altersdurchschnitt #demografische struktur #social media #studie #teenager

Vorbei die Zeiten, in denen man ungeniert Fotos von der letzten WG-Party auf Facebook teilen konnte ohne sich im Hinterkopf eine Erklärung für Mama zusammenzulegen. Schon seit geraumer Zeit haben auch Eltern die Social Media Plattformen für sich entdeckt und ihre Töchter und Söhne auf die Suche nach anderen – den Eltern unbekannten – Portalen geschickt. Der Einzug der Eltern-Generation auf Facebook und Co. hat so auch die demografische Aufteilung der Nutzerzahlen verändert und den Altersdurchschnitt auf Facebook auf stolze 45 Jahre angehoben. Doch wie alt ist der durchschnittliche User anderer Social Media Plattformen? Und wie sieht die Verteilung der Geschlechter aus? Online MBA ist dieser Frage nachgegangen und hat die interessanten und teilweise überraschenden Ergebnisse zusammengefasst. 

Der Studie zufolge sind in den USA ganze 66 Prozent der Erwachsenen, die über einen Internetanschluss verfügen, auch in sozialen Netzwerken vertreten. Dabei nutzen die meisten Amerikaner Social Media, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Nur 14 Prozent melden sich mit dem Ziel an, auf den Portalen Bekanntschaft mit Menschen zu machen, die vergleichbare Interessen haben. Jeder Zehnte hat einen Account, um ganz generell und unabhängig von Gemeinsamkeiten neue Freunde zu finden. Romantische 3 Prozent hoffen hier, unter Umständen einen Partner fürs Leben zu finden. Die Chancen stehen dabei auf Twitter und Facebook mit einer ungefähr ausgewogenen Geschlechterverteilung vergleichsweise gut. Google+ hingegen erlebt mit 71 Prozent einen deutlichen Männerüberschuss. Nicht ganz so deutlich fällt die Dominanz der Männer bei reddit aus (61 Prozent), während Pinterest mit über 80 Prozent fest in weiblicher Hand ist.

Teenager, die von den befreundeten Eltern genug haben, sind zum Teil zu Instagram oder Snapchat übergetreten, aber auch Google+, das mit rund 50 Prozent den mit Abstand größten Anteil an jungen Usern unter 24 verzeichnen kann, scheint eine Alternative zu sein. LinkedIn verspricht wiederum eine Facebook-Ausweichmöglichkeit für genervte Eltern zu sein, denn mit 48 Prozent finden sich hier die meisten User über 46 wieder. Darüber hinaus versammeln sich hier gleichermaßen die Nutzer mit der höchsten schulischen Bildung, denn stolze  87 Prozent der registrierten Nutzer geben auf ihrem Profil an, ein paar Jahre Collge-Erfahrung zu besitzen.

 

 

 

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Astrid Spier

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Astrid Spier arbeitet seit Juli 2012 als Redaktionsassistentin bei S&S Media. Im Mai 2011 hat sie ihren Master in Germanistik in den Vereinigten Staaten erhalten. Durch die enge Verbindung von Journalismus und Germanistik hat sie in den USA journalistische Erfahrungen sammeln können und Artikel zur interkulturellen Verständigung für den Blog der Universität geschrieben. Im März 2013 hat sie ihr Staatsexamen mit den Fächern Englisch und Deutsch in Mainz abgeschlossen.
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