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Trends im E-Mail-Marketing 2011

admin
#e-mail-marketing

Das Internet hat sich geändert und mit ihm auch eine seiner ältesten Kommunikationsformen: Die E-Mail. Lange Zeit galt sie als das Marketinginstrument Nummer Eins, doch in die Jahre gekommen machen ihr Social Media und Spam-Filter immer mehr das Leben schwer. Dies bedeutet allerdings keineswegs, dass das E-Mail-Marketing vom Ausstreben bedroht ist. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gibt in seinen E-Mail-Marketing Trends 2011 den Hinweis, dass man sich den Änderungen des Netzes nicht verschließen sollte. Und Swen Krups von Epsilon International stellt darüber hinaus fest:

Durch Social Media und Mobile Communications nehmen die Möglichkeiten der gezielten Kommunikation mit dem Verbraucher stetig zu. Cross-Marketing und Multi-Channel-Marketing werden immer wichtiger, um die zahlreichen Berührungspunkte mit dem Verbraucher optimal zu nutzen. Real-Time-Messaging und LifeCycle-E-Mail-Marketing sind adäquate Konzepte, um den gestiegenen Anforderungen der Kunden zu begegnen. Wer diese Trends allerdings ignoriert, sollte sich über mangelnden Erfolg seiner Kampagen nicht wundern.

Social Media und neue Spam Filter sind es, die dem E-Mail-Marketing sowohl im Allgemeinen als auch im Besonderen das Leben schwer machen. Zum Einen beginnen die Verbraucher, verstärkt auf soziale Netzwerke und Microblogs auszuweichen, was ihre alltägliche Kommunikation im Netz betrifft. Zum Anderen schaffen Internet Service Provider (ISP) durch neue Filter eine bessere Selektion im Postfach des Users, bei dem die ein oder andere Werbemail schnell mal ungeöffnet bleibt. Beispielsweise die Priority Inbox von Google sortiert anhand Analysen des Nutzerverhaltens weniger wichtige Mails aus.

Quo vadis, E-Mail-Marketing? Der BVDW will aus den aktuellen Gegebenheiten vier Schlüsselfakoren erkannt haben, die sich jeder E-Mail-Marketer zu Herzen nehmen sollte. Demnach gelte es vor allen Dingen, auf die verschärften Spam-Filter zu reagieren – “Relevanz” erzeugen, so die Losung. Auch die Ansprache des Verbrauchers spielt eine entscheidende Rolle: Ist diese nicht persönlich und gezielt, so könne man sich die Mühe gleich sparen. Darüber hinaus lösen LifeCycle-E-Mail-Marketing und Real-Time-Messaging die Push-Kampagnen mehr und mehr ab. Zuletzt gilt es, das Social Marketing nicht als Bedrohung wahrzunehmen, sondern seine Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. In Facebook, Twitter & Co. tummeln sich mehrere 100 Million Nutzer, die durch kohärente Strategien und Kampagnen angesprochen werden können. Damit stecke das größte Potential im Social Marketing.

Die Ergebnisse der E-Mail-Marketing Trends 2011 bleiben nicht bei der bloßen Beobachtung stehen, dass die Zeiten rauher werden. Vielmehr sind sie als Plädoyer zu verstehen, sich den aktuellen Veränderungen nicht zu verschließen, sondern angemessen auf sie zu reagieren.

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