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Steve Jobs wollte Apple Maps

admin
#steve jobs

Mit den neuen Apple Maps möchten sich nicht einmal die Cupertiner selbst rühmen. CEO Tim Cook entschuldigte sich am vergangenen Freitag bereits öffentlich für die schlechte Performance des Google-Kartenersatzes.

Wie das Online-Magazin the Atlantic wire berichtet, war das Karten-Projekt auf Steve Jobs’ Mist gewachsen, denn der wollte sich vom Erzfeind Google nach und nach befreien. Apple Fans werden sich jetzt wohl denken, dass Jobs, auch wenn er das Projekt seinerzeit ins Leben rief, die Karten-App niemals so wie sie jetzt ist in die Hände der Kunden gegeben hätte. Die Wahrheit darüber, was er getan hätte, bleibt für immer verschleiert. Bekannt ist aber das Selbstverständnis des einstigen Apple-Chefs, der das Firmen-Credo, die besten Produkte der Welt herzustellen, aufleben ließ. Betrachtet man also die Karten-App unter iOS 5 und vergleicht sie mit Geräten von Android, fällt auf, dass weder die Spracheingabe noch die Routenführung unter Apples OS funktioniert. Nun mit iOS 6 geht beides, da Apple aufgrund des eigenen Dienstes nicht länger die Einschränkungen der Google API hat. Man kann also unabhängig voneinander entwickeln, verbessern und innovieren – das braucht aber seine Zeit.

Vielleicht hat Tim Cook ja gehofft, dass die Kundschaft mehr Verständnis für Beta-Produkte entgegenbringt und sich von der zugegeben beeindruckenden Flyover-Funktion blenden lässt – bei Siri hatte es schließlich auch geklappt. Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass in naher Zukunft noch viele Mängel aus den Apple Maps beseitigt werden, sodass auch Menschen aus der südenglischen Stadt Basingstoke nach Hause finden.

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