Magazin für digitale Arbeit & Kultur
Design

PayPal-Konkurrent Dwolla wird international

admin
#dwolla

PayPal bekommt auch hierzulande bald Konkurrenz durch Dwolla. In den USA ist das Online-Bezahlsystem bereits als kostengünstige PayPal-Alternative bekannt. Denn das Start-up berechnet für einen Zahlungseingang, egal in welcher Höhe, nur 25 US-Cent. Für Transaktionen unter 10 US-Dollar, sowie selbst Geld senden entstehen keine Kosten.

Auch PayPal-Nutzer können kostenlos beliebig viel Geld versenden, müssen hingegen beim Zahlungsempfang etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei uns in Deutschland liegen die Gebühren bei 1,9 Prozent des Überweisungsbetrages plus einer Pauschale von 0,35 Cent. Empfängt man also eine Zahlung in Höhe von 100 Euro, bleiben davon 97,75 Euro übrig. Sollte Dwolla in Deutschland auch nur 25 Cent berechnen, hätte man in dem Fall zwei Euro gespart.

Firmengründer Ben Milne erklärte die niedrigeren Kosten in einem Interview mit Business Insider wie folgt:

Kredit- oder Bankkarten sind nicht erlaubt. Und weil sie nicht im System vorhanden sind, müssen wir auch die Gebühren nicht in das System bringen.

Dwolla bietet neben der Möglichkeit, Geld an die E-Mail-Adresse des Empfängers zu versenden, auch eine enge Social-Media-Anbindung. Haben Sender und Empfänger einen Facebook-Account, reicht es aus, für Zahlungsaufträge den Namen des Freundes einzugeben. Verfügt der Empfänger noch nicht über einen Dwolla-Account, erscheint folgende Eintrag auf seiner Pinnwand: “Du hast Geld erhalten”. Dann kann er sich bei Dwolla anmelden und das Geld auf sein Konto überweisen. Dieses Verfahren ist ebenfalls über Twitter und LinkedIn möglich.

Über den Autor
Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>