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HTML5 oder: die eigene Webstrategie überdenken

admin
#html5

Die Diskussion, ob native, hybride oder HTML5-basierte Apps die Zukunft des (mobilen) Webs sein werden, wird uns mit Sicherheit noch eine Weile begleiten. Momentan lässt sich darauf keine finale Antwort geben, selbst wenn die von Comscore im Juli vermeldete Zahlen zum amerikanischen Mobile-Markt belegen, dass erstmals die Mehrheit der Mobile-User Apps (51,1 Prozent) statt den Webbrowser (49,8 Prozent) benutzen. 

Welches Potenzial jedoch in HTML5-basierten Web Apps steckt, ist hinläufig bekannt. Wie sehr HTML5 rocken kann, stellte Florian Franke (made in) mit seinem Talk “Mobile-App-Design und Experience mit HTML5″ im Rahmen der Mobile Community Night auf der MobileTech Conference 2012 unter Beweis.

Die französischen Analysten von FaberNovel haben jetzt eine tolle Slideshow veröffentlicht, die die Pros und Contras von HTML5 gegenüberstellt. Die zugrunde liegende Studie soll dabei helfen, die bestmögliche Entscheidung für die eigene Webstrategie zu treffen.

Die Slideshow ist in vier Teile gegliedert:

  1. HTML5, die Web-Evolution
  2. Native Applikationen: bedroht durch das mobile Web?
  3. Mobile vs native Apps
  4. Empfehlungen

Im vierten Teil sprechen die Analysten keine universelle Empfehlung aus, sondern unterscheiden sechs verschiedene Arten von Applikationen. Bevor wir die jeweiligen Ergebnisse hier vorweg nehmen, erst einmal die Slideshow selbst. Wer keine Lust hat sich durchzuklicken, findet die Empfehlungen darunter:

 

Welche Art von App für welche Art von Applikation?

1. Games und Entertainment: native Apps! Der Grund: hohe Grafikanforderungen und Ansprechempfindlichkeit. Beispiel: Angry Birds.

2. Media, News and Information: zur Zeit Hybrid Apps, bald Web Apps! Der Grund:die Anforderung für ständige Updates, Push-Notifications sollten auch bald mit HTML5 möglich sein. Beispiel: die Financial Times App.

3. Social Networking: native oder Hybrid Apps! Der Grund: zwar ähnliche Anforderungen wie News apps, jedoch darüber hinaus ist die Nutzung von Kamera un Geolocation ein Muss. Beispiel: LinkedIn (Hybrid App), Facebook (nativ).

4. Traveling and Maps: native Apps! Der Grund: Gelocation ist ein Muss und ist im Rahmen einer nativen Apps einfach sicherer als mit einerm HTML-App. Beispiel: Foursquare.

5. Utilities: native Apps! Der Grund: Sicherheit steht hier an erster Stelle und in nativen Apps ist dies besser gewährleistet, auch weil User bei Transaktionen meistens bereits identifiziert und registriert sind und so nicht jedes Mal wieder ihre Daten eingeben müssen. Beispiel: ebay.

6. Multimedia: derzeit native Apps, Umschwung zu Web Apps steht kurz bevor! Der Grund: Lange Zeit gab es keine Alternative zu nativen Apps, um Musik und Filme online verfügbar zu machen. Das wird sich mit HTML5 ändern. Beispiel: YouTube.

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