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Gesundheitstipps für Webdesigner und Entwickler

admin
#gesundheit am arbeitsplatz

Webdesigner, Webentwickler oder auch andere Berufe, bei denen man den Großteil seiner Zeit sitzend vorm Rechner verbringt, zählen nicht zu den gesündesten. Man hat kaum Bewegung, ernährt sich nicht selten ungesund und auch die Technik birgt gewisse Risiken. Was kann man also tun, um die bestehenden gesundheitlichen Nachteile auszugleichen? Diese Frage hat sich auch Louis Lazaris von ImpressiveWebs gestellt und darauf einige Antworten gefunden. In einem langen Blogpost gibt er Tipps dafür, wie man das Beste aus dieser Lage macht und wie man die gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz minimieren kann.

  • Zurück zum Kabel: War vor rund zwanzig Jahren die Fernbedienung noch das einzige Instrument, das kabellos funktioniert hat, so ist man heute von Wireless-Technologien nur so umzingelt: WLAN und Bluetooth sei Dank. Doch seitdem das Kabel aus den Wohnungen verschwunden ist, wird auch dikutiert, ob und in wie weit kabelloses Technologien einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. Lazaris ist sich der Tatasache bewusst, dass es noch keinen wirklich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Krebs und Elektrosmog gibt, rät aber, auf Nummer sicher zu gehen. Er führt zahlreiche Quellen an, die den Zusammenhang von Elektrosmog oder Handystrahlung nicht ausschließen.
  • Sitzen tötet: Die Infografik Sitting Is Killing You macht immer noch die Runde durchs Netz – Kollege Tom vom PHP Magazin hatte im Mai schon darüber berichtet. Aber sie ist berechtigt: Wir, die wir stundenlang gebannt auf den Rechner starren, leben gefährlich. Die falsche Sitzposition kann den Rücken nachhaltig schädigen, durch die magelnde Bewegung steigt das Risiko eines Herzinfakts und wir verbrennen kaum Kalorien. Also: Öfters aufstehen, stehend arbeiten, die Pausen für Spaziergänge nutzen und auf eine gerade Sitzhaltung achten.
  • Die richtige Ernährung: Das Klischee des Fast Food futternden Webprogrammierers mag nicht für die Allgemeinheit gelten, doch wenn Stress angesagt ist, leidet nicht selten auch die Ernährung. Doch was spricht dagegen, statt Kartoffelchips zu Gemüse zu greifen oder statt Burger und Döner mal einen Salat zu bestellen? Laut Lazaris reduziert man durch die richtige Ernährung nicht nur sein Körpergewicht und das Risiko anderer physische Erkrankungen. Die richtige Ernährung beugt auch Depressionen vor und macht auf Dauer glücklicher.
  • Keine Macht den Drogen: Medikamente sind bequeme kleine Helferlein, um die Konzentration zu steigern oder andere physische Probleme zu verstecken. Den mahnenden Hinweis, dass der anhaltende Konsum pharmazeutischer Erzeugnisse auch Schattenseiten birgt, Nebenwirkungen nicht selten sind und das Risiko einer Abhängigkeit besteht, sparen wir uns an dieser Stelle.
  • Wasser statt Soft Drinks: Limonade, Cola oder insbesondere Energy Drinks sind beliebte, liquide Begleiter durch den Arbeitstag. Allerdings rät Lazaris allen Schreibtischtätern dazu, stattdessen zu Wasser zu greifen. Dadurch nimmt man weniger Zucker zu sich und senkt das Risiko von Karies und Diabetis.
  • Vitamin D: Wenn man den Großteil seiner Arbeitswoche vor dem Rechner verbringt, bekommt man wenig Sonne ab. Das hat nicht nur einen blassen Teint zur Folge, sondern senkt auch den Vitamin D Gehalt, den der Mensch durch die Sonnenstrahlen aufnimmt. Je nach Wetterlage rät Lazaris daher, draußen zu arbeiten und so viel Sonne wie möglich mitzunehmen. Das sorgt für einen fröhlicheren Gemütszustand und soll schweren Erkrankungen vorbeugen.

Alles in allem rät Lazaris zu dem, was man unlängst weiß, aber nur schwer umsetzt: Gesunde Ernährung, viel Bewegung und ein bewussteres Körpergefühl. Dennoch führt er viele Beispiele an, wie man trotz Schreibtischarbeit mit wenigen Umstellungen gesundheitliche Risiken reduziert und in dieser Konsequenz seine Lebensqualität nachhaltig steigert. Jeden einzelnen der oben genannten Punkte erklärt Lazaris anhand eigener Erfahrungen und gibt jeweils weiterführende Links, die den Sachverhalt näher erläutern. Was tut ihr, um trotz Büroarbeit fit und gesund zu bleiben?

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