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E-Mail-Beleidigung bringt Startup wieder ins Gespräch

admin
#Fetchnotes

Vor zwei Wochen avancierte die cloudbasierte Notepad-App Fetchnotes zum Gegenstand hitziger Diskussionen. Grund für die Kontroverse war eine beleidigende E-Mail, die versehentlich an alle User versendet worden war, die sich für eine Benachrichtigung zum offiziellen App-Start eingetragen hatten.

Fetchnotes-Mitbegründer Chase Lee hatte beim Testen eines neuen E-Mail-Servers “This is my test bitches” in die Message geschrieben.

Ein Screenshot der ominösen E-Mail.
Ein Screenshot der ominösen E-Mail.

Katastrophe? Mitnichten. Laut einem Eintrag auf dem Blog der Firma, registrierte Fetchnotes einen merklichen Anstieg der User-Beteiligung. Und von den mehr als 500 Reaktionen (u.a. E-Mails, Tweets, Facebook-Posts) waren laut Fetchnotes 95 Prozent positiv – oder zumindest nicht negativ, wie Alex Schiff, Mitgründer und CEO von Fetchnotes feststellt:

But we noticed something weird in the responses. Out of 500+ emails, tweets, Olark chats, Facebook comments, etc., 95% of them weren’t negative. Sure, we had some people that were offended (to whom we apologized profusely, just as we did to everyone else), but these were pretty typical (and allowed us to use their name):

Lee Middleton: Stop apologising please. You made me smile.

Lori Paul: I found the email extremely comical and a well needed laugh for the day.  No apology needed. :)  

Ed Farrell: I liked it. You are building a brand that stands for something. ; ) Keep your customers in their place.

DGW: I actually find it amusing when something like that gets out. Shows that there really are people behind all those domain names.

Some people even poked fun at us back:

Todd Merritt No problem, bitches.

Vinko Pehar – who u calling a bitch, biatch!

Das Erfreulichste an der E-Mail-Panne war für Fetchnotes allerdings die Tatsache, dass zahlreiche Empfänger, die Fetchnotes bereits aus ihrem Gedächtnis gestrichen hatten, durch die E-Mail wieder an das Produkt erinnert worden waren und es nun auf dem Radar behalten wollen. 

Die Moral an der Geschichte – laut CEO Schiff: “Die Leute wissen es zu schätzen, wenn sie die Persönlichkeiten kennen, die hinter Firmen und deren Produkten stehen.”

Dazu haben wir nur noch eins hinzuzufügen: Weiter so, ihr bitches!

Text: Louis Goddard

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