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Das iCloud-Webportal – die wichtigsten Funktionen im Überblick

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#iCloud

Die iCloud gibt es auch im Web. Unter der Domain www.icloud.com können Apple-Nutzer auf viele, aber nicht auf alle Daten zugreifen, die sich in ihrer Cloud befinden. Zur besseren Orientierung sind die auf dem Webportal verwendeten Icons identisch mit denen der mobilen Geräte, wie nachfolgender Screenshot zeigt.

iOS auf dem Desktop unter www.icloud.com
iOS auf dem Desktop unter www.icloud.com

Neben den synchronisierten E-Mails, Kontakten und Kalendereinträgen findet man unter icloud.com auch die Ortungs- und Sicherheitsfunktion “Mein iPhone suchen”. Einmal angeklickt, wird das verlorene Gerät auf einer für Apple angepassten Google-Maps-Version angezeigt.

Google Maps auf dem iCloud-Portal
Google Maps auf dem iCloud-Portal

iWork ist das Apple-Pendant zu Microsoft-Office. Mit der iWork App-Sammlung, bestehend aus Keynote, Pages und Numbers, hat man drei auf Multi-Touch-Technologie angepasste Produktivitätsapps. Diese dienen zum Erstellen von Textdokumenten, Präsentationen und Tabellenkalkualtionen. Ferner lassen sich importierte Dateien, zum Beispiel von Microsoft Office, bearbeiten. Die Apps der iWork-Sammlung können zum Preis von jeweils 7,99 Euro gekauft werden.

Sicherheits-Features

Nun gibt es folgende Möglichkeiten, um wieder an sein Eigentum zu kommen. Man könnte dem Finder zum Beispiel eine Nachricht schicken und ihn darum bitten, das iPhone wieder zurückzugeben. 

Neben der Möglichkeit eine Nachricht an den Finder des verlorenen iPhones zu senden, kann das Gerät auch gesperrt oder gelöscht werden.
Neben der Möglichkeit eine Nachricht an den Finder des verlorenen iPhones zu senden, kann das Gerät auch gesperrt oder gelöscht werden.
Die Nachricht an den Finder kommt als
Die Nachricht an den Finder kommt als “Wichtige Nachricht” sofort auf den Screen. Selbst wenn das Gerät im Stumm-Betrieb läuft, wird ein lauter Signalton abgespielt.

Zwei effektivere Möglichkeiten, sein iPhone im Ernstfall zu schützen, sind die beiden Optionen “Fernsperre” und “Fernlöschen”. Die Fernsperre versetzt das Gerät in den Lock-Screen. Somit muss der vierstellige Sperr-Code eingegeben werden, um das Gerät weiter zu verwenden. Sollte man vorab den Sperr-Code deaktiviert haben, kann er über die Website einfach aktiviert werden.

Die Funktion
Die Funktion “iPhone sperren” versetzt das iPhone in den Lock-Modus.

Etwas drastischer und unter Umständen die letzte Möglichkeit, um seine Daten zu schützen, ist die Option “Fernlöschen”. Hierbei werden sämtliche Inhalte und Daten des Geräts gelöscht. Doch Vorsicht: Eine erneute Ortung des iPhones ist dann jedoch auch nicht mehr möglich.

Die Funktion
Die Funktion “iPhone löschen” löscht sämtliche Inhalte und Einstellungen

Sollte die Ortung länger dauern oder gar nicht funktionieren, kann man sich optional eine E-Mail zusenden lassen, die einen darüber informiert, sobald das entsprechende iPhone wieder mit dem Internet verbunden ist.

Weitere Funktionen

Die weiteren Funktionen der iCloud-Website sehen zurzeit noch sehr mager aus. Wie auf nachfolgendem Screenshot zu erkennen, hat man die Möglichkeit, unter dem Menüpunkt “Account” die Sprache und Zeitzone seines Apple-Geräts beziehungsweise seiner Apple-Geräte mit derselben ID zu ändern.

Unter dem eher unscheinbar wirkenden Punkt “Erweitert”, kann der Fotostream zurückgesetzt werden.

Das magere Account-Menü.
Das magere Account-Menü.
Fazit

Der iCloud-Webauftritt hat eine angenehme Oberfläche und einige nützliche Funktionen in petto. So können zum Beispiel E-Mails über die iCloud- oder MobileMe-E-mail-Adresse versendet und empfangen oder die Kontaktliste der mobilen Apple-Geräte editiert werden. Auch der Kalender wird automatisch mit allen Geräten unter derselben Apple-ID synchronisiert und kann mit dem iCloud-Webauftritt somit auch auf dem Desktop verwendet werden.

Um das Webportal noch tiefer in das Ökosystem Apples zu integrieren, wären zum Beispiel der Zugriff auf iTunes Match oder der gekauften Musik und Video-Dateien weitere wünschenswerte Features. Allerdings beschränkt Apple den Zugriff auf die Dateien einer Apple-ID auf normalerweise fünf Geräte. Ein Zugriff direkt über das Webportal wäre daher äußerst unwahrscheinlich. Wie 9to5mac berichtet, sei ab der iOS 6 zumindest die Implementierung der Notes und des Reminders geplant.

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