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Security

AntiSec hackt FBI-Laptop – mehr als 12 Millionen Apple-Datensätze "sichergestellt"

admin
#antisec

Ein Ableger der Anonymous-Gruppe, die sogenannte Antisec-Bewegung, ist – scheinbar durch einen Zufall – an die Geräte-IDs von mehr als 12 Millionen Apple-Usern gelangt. Die UDIDs (Unique Device Identifiers), eine Ziffernfolge mit deren Hilfe Apple-Devices eindeutig identifiziert werden können, sollen angeblich vom Notebook eine FBI-Mitarbeiters stammen. Wie Antisec in einer Meldung auf Pastebin mitteilte, wurden die Datensätze in der Datei NCFTA_iOS_devices_intel.csv auf einem Dell-Notebook des Typs Vostro gefunden und enthalten auch die zugehörigen Namen und Adressen der User, teilweise 

Wobei gefunden ein beschönigender Ausdruck ist. Denn wie es in dem Pastebin-Post heißt, wurde im März diesen Jahres das Notebook eines gewissen Christopher K. Stangl, seines Zeichens Supervisor Special Agent des FBI Regional Cyber Action Teams und des New York FBI Office Evidence Response Teams, gehackt, und zwar mittels der sogenannten AtomicReferenceArray Sicherheitslücke in Java. Während dieses Hackerangriffs wurde die besagte Datei aus einem Desktop-Ordner “sichergestellt”.

Konkret wurden 12.367.232 UDIDs in dem Datensatz gefunden, von denen Antisec aber nur eine Million der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat – allerdings nur die UDIDs. Namen, Adressen oder ähnliches wurden aus den Daten entfernt. 

Eine Hackergruppe aus der AntiSec-Bewegung hat eine Million Apple-IDs veröffentlicht. Sie behauptet, im Besitz von insgesamt 12 Millionen dieser Apple Unique Device Identifiers (UDIDs) zu sein, die vom Notebook eines FBI-Angestellten stammten. Eine UDID ist eine Ziffernfolge, die Apple-Geräte eindeutig identifiziert. Der Datensatz enthielt laut AntiSec auch die zugehörigen Namen und Adressen der Nutzer. In vielen Fällen seien zudem Handynummer und Gerätetyp aufgeführt.

Mit der Aktion will Antisec darlegen, wie viele User-Daten durch das FBI gesammelt und vermeintlich zu Überwachungszwecken benutzt werden. Ebenfalls kritisiert wurde die von Apple seit Jahren praktizierte Vergabe von eindeutigen UDIDs.

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