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Amazon stoppt Wikileaks und RIM kauft TAT

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  • Die Homepage von Wikileaks ist nicht mehr erreichbar und die dafür Verantwortlichen sind inzwischen ausgemacht: Niemand geringerer als Amazon.com – seines Zeichens Buchhändler und Hoster der Whistleblower-Plattform – hat Wikileaks den Saft abgedreht. ReadWriteWeb informiert: “Amazon.com has taken down the Wikileaks web site under what appears to be pressure from the U.S. government. Senator Lieberman issued a statement saying that Amazon.com has informed his staff that the company has ceased hosting Wikileaks.”
  • Google legt mit Chrome weiter zu, was den Anteil am weltweiten Browsermarkt betrifft. Eine aktuelle Analyse von NetMarketShare hat ergeben, dass die Suchmaschine 2010 monatlich beständig zulegen konnte und im November auf einen Wert von knapp 9,3 Prozent gekommen ist. Damit genießt Chrome zwar einen komfortablen Abstand vor Safari (5,6 Prozent) und Opera (2,2), ist aber noch weit abgeschlagen vom Firefox (22,8) und dem Internet Explorer (58,4) auf den ersten beiden Rängen.
  • RIM will das UI seiner Blackberrys weiter aufpolieren. Anders lässt sich zumindest der jüngste Einkauf der Kanadier nicht erklären: The Astonioshing Tribe (TAT) wechselt zu den Blackberry-Machern, wie man in den Blogs beider Unternehmen liest: “Today TAT has agreed to become a part of Research in Motion (RIM). Of course we will honor our current agreements and service our existing customers and have taken all the necessary steps to keep the two commitments separated.”
  • Was geht ab im Mobile Webdesign? Eine Studie im Smashing Magazine klärt über die neuesten Trends auf.
  • Noch stellt die dritte Dimension eine Herausforderung für die Hersteller von PCs, Laptops, Tablets und Fernsehern dar – oftmals benötigt man neben speziellen Geräten erweiterte Hardware, wie 3D-Brillen. Auch Apple arbeitet daran, dieses Manko zu beheben. Cnet ist auf Patente der Mac-Macher gestoßen, die dies belegen.
  • Google kommt YouTube Usern ein wenig entgegen, was die Werbe-Beschallung betrifft. Fortan soll Mashable zufolge die Option bestehen, vorangeschaltete Werbespots nach fünf Sekunden zu skippen. Ein Count-Down Button signalisiert, ab wann man den Spot abbrechen kann. Dies geschieht im Zuge des Releases von TrueView, dem neuen Werbeformat der Streaming-Plattform.
  • Suchende, die von ihrem Smartphone aus auf Google zugreifen, dürfen sich ab sofort über die kreativen, lustigen und hübschen Doodles freuen, die man von der Desktop-Variante der Suchmaschine kennt. Dies teilt man aktuell im Google Blog mit. Allerdings kommen vorerst nur iPhone und Android User in den Genuss der Spielereien.
  • Der populäre Twitter Client Tweetdeck streckt seine Fühler nach Brasilien, Portugal, Frankreich, Ungarn, Italien und Spanien aus. Denn für die dort verbreiteten Landessprachen hat man heute spezifische Sprachausgaben veröffentlicht. Deutsche User müssen sich dagegen noch ein wenig gedulden. Ein deutsches Release ist unter anderem als nächstes geplant, schreibt man im Tweetdeck-Blog.
  • Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu, und wieder geben die Suchmaschinen ihre Top Ten der populärsten Suchanfragen heraus. So auch AOL und Yahoo. Demzufolge waren in beiden Suchmaschinen die User 2010 am meisten an der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko interessiert, die auf die Fahrlässigkeit des britischen Öl-Multis BP zurückzuführen ist. “Oil Spill” führte beide Listen an, berichtet Cnet.
  • Wenn die Nacktscanner auch nur einer nicht-technologischen Branche etwas gebracht haben, dann der Bekleidungsindustrie bzw. spezifischer: Den Unterwäsche-Herstellern. Denn das Spiel mit strahlenundurchlässigen Materialien treibt immer mehr kreative Menschen dazu an, mit den Scannern ihren Schabernack zu treiben. So auch F.A.T.:

Patriotism and Privates: TSA Undergarments: Unterwäsche gegen Nacktscanner für Männer und Frauen

Bild: F.A.T.

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