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Adobe: Apple ist wie eine Eisenbahn im 18. Jahrhundert

admin
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In der Auseinandersetzung zwischen Apple und Adobe macht Cupertino die schwindende Existenzberechtigung von Flash vor allem an einer Technologie fest: HTML5. Dies ist derzeit – und in absehbarer Zeit wird sich daran wohl auch nicht viel ändern – zwar nur begrenzt einsetzbar, aber wer lässt sich seine schöne Argumentationskette dadurch schon vermiesen. Adobe CTO Kevin Lynch hat sich in einem Interview auf der Web 2.0 Expo in San Francisco der HTML5-Diskussion gestellt und verspricht nicht nur gute HTML5 Tools, nein, die besten HTML5 Tools der Welt will Adobe künftig anbieten.

Ohnehin sei die von Apple in die Richtung Flash oder HTML5 getriebene Diskussion falsch. Vielmehr würden sich Flash und HTML5 ergänzen, so Lynch. Und überhaupt “the more important question is the freedom of choice on the web”, meint Lynch.

Apple dagegen baue mit seiner derzeitigen Strategie ein geschlossenes System. Einen “Walled Garden”, so Lynch und vergleicht Apples technologische Barrieren mit denen der Eisenbahn im 18. Jahrhundert, als es noch verschiedene Gleisgrößen gab.

Die Entwicklung am iPhone-Export in Flash stellt Adobe dennoch ein und konzentriert sich auf Gräte, die Flash und Air unterstützen. Denn “we don’t want to play technology games while Apple is playing a legal game”, machte Lynch seine Position klar. Und kündigte eine Vielzahl an Devices an, die den Vorstellungen Adobes entsprechen und “you’re going to be blown away when you see them.”

Einen hat es bereits weggeblasen. Eine Reaktion von Apple dagegen steht noch aus.

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