Smartphone gegen Fernsehen

Christoph Ebert

Gleichzeitig mobil surfen und fernsehen - eine Multitasking-Beschäftigung, die laut einer Studie immer beliebter wird. Eine Auswertung der monatlich 1,4 Milliarden weltweiten Page Impressions von madvertise ergab, das heutzutage Smartphone-Nutzer parallel zum Fernsehen in ähnlichem Umfang surfen.

Dass das Smartphone zum veritablen Konkurrenten des Fernsehens avanciert, ist ein klares Anzeichen dafür, wie sehr die mobilen Alleskönner unsere Mediennutzungszeiten bereits verändert haben.

Die Auswertung der Zugriffe auf madvertise, eigenen Angaben zufolge eines der reichweitenstärksten mobilen Werbenetzwerke Europas,  ergab dass ab 18 Uhr fernsehen und mobiles surfen schnell zunimmt. Und wenn 20 und 22 Uhr die meisten TV-Zuschauer gezählt werden, herrscht auch bei den mobilen Surfern Prime Time.

Unter umgekehrten Vorzeichen ergibt sich für fernsehen und surfen das gleiche Bild: Zwischen 7 und 9 Uhr morgens nutzen nur wenige eins der beiden Medien.

Als Anbieter eines speziellen Ad Servers, der für die Auslieferung von mobilen Werbemitteln optimiert ist, sieht Carsten Frien, Gründer und Geschäftsführer von madvertise, gute Geschäftschancen: "Besonders die parallele Nutzung des mobilen Internets zum Fernsehprogramm führt dazu, dass TV-Werbung allein weniger wirksam ist. Werbetreibende sollten das veränderte Mediennutzungsverhalten kennen und mobile Kampagnen parallel einsetzen, um sicher zu gehen, dass die Werbebotschaften auch ankommen. Hinzu kommt, dass mobile Werbung weitaus interaktiver und messbarer ist als Fernsehwerbung."

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