Was Larry Page als neuer Google-Boss tun muss

Lukasz Konieczny

Nicht nur Apple erlebte letzte Woche einen (wenn auch vorübergehenden) Wechsel der Führungsspitze. Auch bei Google tat sich was, frei nach dem Motto "Back to the Roots" übernahm Larry Page, einer der Firmengründer, die Position des CEO.

Der bisherige Boss Eric Schmidt wird dem Unternehmen erhalten bleiben, um es vor allem nach außen hin zu vertreten. Welche Aufgaben kommen nun auf Page zu, um Android weiter auf Kurs zu halten? Laut Robert Scoble von Quora, müsse Larry Page an der Usability von Android arbeiten. So sollte die Plattform nicht alleine führend in Marktanteilen sein, sondern auch führend in der Benutzerfreundlichkeit. Verglichen mit Palm, Windows Phone 7 und insbesondere dem iPhone würde hier Android zu sehr hinterherhinken.

Geht es nach Danny Sullivan von Searchengineland, dann stellt die Android-Fragmentierung wie auch die Geräte-Vielfalt ein Problem dar. Während bei Apple Jahr für Jahr sehnsüchtig das neueste Gerät erwartet wird, verliert man schnell den Überblick darüber, welche gerade die neuesten Geräte mit Android sind. Zudem fehle ein absolutes Top-Smartphone mit Android, auf das die Leute stundenlang vor einem Geschäft anstehen würden, wie im Falle des iPhone 4. Außerdem sollten die sich die Bosse von Google selbstbewusster zu Android in der Öffentlichkeit bekennen, so wie es Steve Jobs immer mit iOS getan hat.

Darüber hinaus stellen so genannte "walled gardens" wie Facebook und das auf Apps fixierte iOS eine zunehmende Herausforderung für Google dar, das als Suchmaschine aus diesem Bereich herausgehalten wird. Der Android Market und die Vielzahl anderer Android App Stores, die gegeneinander konkurrieren, stellen bisher noch keinen wirklichen Gegenspieler für Apples App Store dar.     

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